Weilbacher Kiesgruben

Gestern war ich das erste Mal in den Weilbacher Kiesgruben bei Flörsheim am Main, die renaturierten ehemaligen Kiesgruben stehen teilweise unter Naturschutz. Zusammen mit mehreren Mitgliedern des Fotoclub Groß-Umstadt sowie vom Film- und Fotoclub Groß-Gerau e.V.  ging es auf Erkundungstour. Treffpunkt war das Besucherzentrum.

Kulan in der Weilbacher Kiesgrube
Kulan

Der sehr abwechslungsreiche und mit zahlreichen Aussichtstürmen flankierte Rundweg führt an den verschiedensten Lebensräumen vorbei. Ein Highlight der Kiesgruben sind die als Landschaftspfleger eingesetzten Kaschmirziegen und Kulane. Kulane sind asiatische Halbesel und vom aussterben bedroht. Allerdings ist es wohl nicht so einfach einen von ihnen zu Gesicht zu bekommen, wie uns im Besucherzentrum mitgeteilt wurde. Wir hatten Glück, ein Tier zeigte sich.

Wilde Karde
Wilde Karde

Auch zahlreiche Vögel sind hier Zuhause, Bienenfresser, Pirol, Eisvogel, etliche Wasservögel und viele mehr. Dabei ist ein Fernglas zur Beobachtung von Vorteil. Amphibien gibt es hier sicherlich auch in großen Mengen, wir haben allerdings nur einen einzelnen Frosch gesehen. Die vielen Steinhaufen lassen auf Eidechsen schließen, aber für die Reptilien war es gestern wohl etwas zu frisch.

Lohnt sich der Besuch?

Die Weilbacher Kiesgruben sind ein Naherholungsgebiet und gerade für Familien mit Kindern gibt es viel zu entdecken. Die meisten Wege sind auch mit dem Kinderwagen zu befahren, allerdings gibt es ein paar sehr steile Passagen, die es in sich haben. Die Kiesgrube lädt zum Spazierengehen, Joggen und Radfahren ein, wovon die Besucher auch schon an einem Samstagmorgen regen Gebrauch machen.

Fotografisch gab es gestern nicht allzu viel, das mag aber an der Jahreszeit gelegen haben.

Links

Webseite der Gesellschaft zur Rekultivierung der Kiesgrubenlandschaft Weilbach.

Fotos

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